Nach 16 Monaten Bauzeit wurde der Zubau der Rehaklinik Sonnberg in St. Veit offiziell eröffnet. Das Hauptgebäude wurde um 1.700 Quadratmeter erweitert und bietet nun 49 modern ausgestattete Zimmer sowie zusätzliche großzügige Therapieflächen. Damit wurden die bisher in der Landesklinik St. Veit untergebrachten Betten in der Rehaklinik zusammengeführt.
Für Patientinnen und Patienten ergeben sich dadurch deutliche Vorteile: Alle Angebote befinden sich nun unter einem Dach, die Wege werden kürzer und die erweiterten Therapieräumlichkeiten schaffen zusätzliche Möglichkeiten für eine individuelle und intensive Behandlung. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringt die Bündelung der Bereiche verbesserte Arbeitsbedingungen.
Nachhaltigkeit wird großgeschrieben
Die Rehaklinik Sonnberg ist ein wichtiger Bestandteil der psychiatrischen Versorgung in der Region. In enger Zusammenarbeit mit dem Kardinal Schwarzenberg Klinikum, der Landesklinik St. Veit und weiteren Partnern wird ein umfassendes Behandlungsangebot gewährleistet. Jährlich werden mehr als 400 Patientinnen und Patienten während eines rund sechswöchigen Aufenthalts von einem multiprofessionellen Team betreut. Ziel ist es, die psychosoziale Gesundheit sowie die soziale und berufliche Teilhabe zu stärken und die Rückkehr in den Alltag und das Berufsleben zu unterstützen.
Ein besonderes Highlight des Zubaus ist die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach. 222 PV-Elemente mit einer Generatorenleistung von 101,01 kWp erzeugen künftig mehr als 110.000 kWh Strom pro Jahr. Damit kann die Rehaklinik ihren Strombedarf nahezu vollständig selbst decken. Gleichzeitig werden jährlich mehr als 41.000 Kilogramm CO₂-Emissionen eingespart. Das nachhaltige Energiekonzept macht den Zubau damit auch zu einem wichtigen Schritt in Richtung Klimaschutz.
Trotz der Bauarbeiten konnte der Reha-Betrieb nahezu uneingeschränkt fortgeführt werden. Die Rehaklinik Sonnberg verbindet damit moderne Infrastruktur, verbesserte Therapiebedingungen und nachhaltige Energieversorgung mit einer starken regionalen Zusammenarbeit.