Durchatmen und den Frühling hören

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Jetzt ist die ideale Zeit für verstärkte Aufmerksamkeit auf die Hörgesundheit im Kindesalter! Hörverlust ist kein Randthema: Eine:r von 50 Taferlklassler:innen ist davon betroffen, statistisch also in jeder zweiten Schulklasse ein Kind. Hörverlust wirkt sich aber auf Gesamtentwicklung und Bildungsmöglichkeiten aus. Aufklärung über Risikofaktoren, regelmäßige Hörtests und ein einfacher Zugang zu Hörlösungen helfen, Benachteiligungen infolge einer Hörstörung zu vermeiden. 

Gemeinsame Verantwortung

Die Kampagnen zum heurigen „Welttag des Hörens“ am 3. März sollten auf die Bedeutung frühzeitiger und umfassender Hörversorgung für betroffene Kinder aufmerksam machen. Eine erfolgreiche Hörversorgung gelingt, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten. Familien, Bildungseinrichtungen, medizinisches Personal, Politik und Gesundheitsinstitutionen tragen gemeinsam Verantwortung, allen Kindern gleichermaßen bestmögliche Chancen zu eröffnen. 

Betroffene informieren und unterstützen

In Österreich unterstützt die Plattform „Leben mit Hörverlust“ Betroffene und Angehörige vom ersten Verdacht bis zur optimalen Versorgung. Sie bündelt Wissen und zeigt verständlich, welche Schritte notwendig sind. Besonders wertvoll ist, dass sich Betroffene und Angehörige mit Nutzerinnen und Nutzern von Hörimplantaten vernetzen können. So erfahren sie aus erster Hand, wie sich der Alltag für betroffene Kinder gestaltet, welche Herausforderungen auftreten können und welche Chancen sich im Bildungs- und Berufsleben eröffnen. 

Tipps zu gutem Hören und zu Lösungen bei Hörverlust bieten die Hörberater:innen auf 

www.hoerverlust.at